Robert

Robert Schimmerl

Geboren am 14. Mai 1978

„Der Weg zur Selbständigkeit als Sporttherapeut führte mich zuerst über eine Tischlerlehre hin zu einem Engagement in einem Baumarkt. Anhaltende Rückenschmerzen brachten mich schließlich erstmals in Kontakt mit der Sporttherapie. Zu- und Glücksfälle waren es, die mir schließlich die Chance im neu gegründeten Gesundheitszentrum Lochen ermöglichten. Eine Ausbildung unter hohem Zeitdruck machte sich schlussendlich bezahlt und katapultierte mich sogar zu Bundesligist SV Scholz Grödig. Der Weg zu mir selbst zeigte mir dann auch, was wichtig ist und was nicht. Diese Fähigkeiten und ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen machen mich und meine Arbeit aus.“

Bernhard Stöckl

Geboren am 15. Oktober 1989

„Eine Lehre als Drucktechniker und der logische nächste Schritt einer Anstellung in einem lokalen Druckereibetrieb waren meine Anfänge im Berufsleben. Lediglich der Präsenzdienst unterbrach kurz mein Arbeitsleben. Parallel dazu war ich stets im Fußball als Feldspieler tätig. Dieser wichtige Teil meines Lebens brachte mich auch in Kontakt mit Robert und in mir wuchs die Idee mich ebenfalls in Roberts Tätigkeitsfeld zu verwirklichen. Nach reichlicher Bedenkzeit suchte ich dann das Gespräch mit Robert, der mir eine Partnerschaft in Aussicht stellte. Ich absolvierte erfolgreich die Prüfung zum staatlich geprüften Fitnesstrainer und bin seither bei STEP Lochen für das medizinische Aufbautraining zuständig.“

Berni

Der Weg von Robert

           

Die Geschichte von Berni

           

Die Vorgeschichte

Nach absolvierter Volks- und Hauptschule habe ich ein Jahr die Landwirtschaftliche Fachschule Burgkirchen besucht und mich danach für eine Tischlerlehre entschieden, mit dem Vorhaben eventuell als Zweitberuf noch Zimmermann zu erlernen. Aufgrund von Rückenproblemen während meiner Tischlerlehre führte mich mein Arbeitsweg jedoch zuerst in den Baumarkt (3 Jahre).

Mein Berufsstart

Mein Arbeitsleben begann 2005 mit einer 3,5 jährigen Lehre als Drucktechniker in einem kleinen, regionalen Druckereibetrieb. Am 9.5.2009 war die Lehre mit dem Erhalt des Gesellenbriefes erfolgreich beendet. Anschließend hieß es ab in den sechs monatigen Präsenzdienst in der Schwarzenbergkaserne Salzburg. Aufgrund des guten Verhältnisses und der tollen Lehrzeit durfte ich anschließend in den Druckereibetrieb zurückkehren.

Der ständige Begleiter

Die Rückenschmerzen waren jedoch omnipräsent weshalb ich pro Jahr zweimal mit Spritzen und Infusionen behandelt wurde. Nach vielen Arztbesuchen bekam ich dann endlich die Diagnose: verdrehtes Becken, Abnutzung der Facetengelenke und Bandscheibenvorwölbung zwischen L5-S1 und L4-L5. Der Rat des Orthopäden: Schluss mit Sport. Für mich bedeutete das Abschied von sämtlichen Sportarten. Der Versuch mit Klassischer Physiotherapie/ Massage scheiterte.

Die ersten Gedanken

Insgesamt war ich dann noch 4,5 Jahre für diesen Druckereibetrieb tätig. Während dieser Zeit und meinem damals schon immer währenden Kontakt mit Robert, hab ich immer mit dem Gedanken gespielt, eine neue Herausforderung im Gesundheitsbereich zu suchen, um beruflich glücklich zu werden.

Erster Kontakt mit der Sporttherapie

Dann befasste ich mich erstmals richtig mit Sporttherapie, richtigem Training. Durch Zufall, während meines Trainings mit den Gewichthebern aus Lochen, kam mir zu Ohren, dass in Lochen ein Gesundheits- und Leistungszentrum gebaut werden soll.

Der Entschluss

Nach einigen intensiven Gesprächen mit meiner Freundin und Robert habe ich mich dazu entschlossen, diesen ersten Schritt zu gehen und neben meinem damaligen Beruf als Drucktechniker, die Bundessportakademie in Linz berufsbegleitend zu besuchen. Wunsch ist jedoch nicht gleich Realität. Zuvor musste noch eine Aufnahmeprüfung geschafft werden.

Der Durchbruch

Durch richtig abgestimmtes Training, Massagen und gesunde Ernährung ist es mir dann auch gelungen, meine Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen. Dadurch stieg auch mein Interesse wie der menschliche Körper funktioniert. Praktisch über Nacht habe ich beschlossen mich meinem zukünftigen Traumjob zu widmen. Sporttherapeut vereint schließlich alles was mir wichtig ist: Sport, Menschen und Probleme lösen. Das Gesundheitszentrum war meine Chance.

Die Aufnahmeprüfung

Kaltes Wasser ist jedoch oft die beste Schule. Intensive Vorbereitung und lange Nächte waren dann dafür verantwortlich, dass ich als einer der wenigen aus rund 100 Bewerbern, die Aufnahmeprüfung geschafft habe. Meine Prüfer meinten abschließend, dass es durchaus bemerkenswert sei, ohne große Vorkenntnisse in diesem Bereich, die Aufnahmeprüfung zu bestehen – ein Zeichen für Talent. Mit diesem Balsam auf der Seele startete ich voll motiviert in die Ausbildung.

Das Gesundheitszentrum

Die Gemeinde und die Gewichtheber in Lochen waren die ersten die mir grünes Licht für mein Vorhaben gaben. Das Gesundheitszentrum Lochen war damals erst in der Planungsphase. Ziel war es etwas zu schaffen das Spitzensportler aber auch die Bevölkerung gesundheitlich voranbringt.

Die Ausbildung

Die Vorlesungen zum staatlich geprüften Fitnesstrainer auf der BSPA Linz waren sehr umfangreich und interessant, da die Vortragenden selbst super Sportler mit viel Erfahrung in ihren jeweiligen Themengebieten waren. Diese Erfahrung reichte zum Teil bis zu Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen zurück. Der Ausbildungszeitraum erstreckte sich vom 1.7.2013 – 7.12.2013.

Die Selbstständigkeit

Wie so oft bei neuen Wegen erntete ich viel Skepsis, die mich rückblickend – Gott sei Dank – nicht bremsen konnte. So kündigte ich meine Anstellung und begann mit der Massagefachausbildung an der Paracelsusschule in Deutschland. Es folgte die Ausbildung zum staatlich geprüften Fitnesstrainer an der Bundessportakademie Linz. Der Zeitplan war eng, denn das Gesundheitszentrum sollte in zwei Jahren eröffnet werden – mein Start in die Selbstständigkeit im Jahr 2004.

Die Selbstständigkeit

Nach erfolgreich absolvierten Prüfungen in den Fächern Sportbiologie, Bewegungslehre und Biomechanik, Trainingslehre, Allgemeine praktische methodische Übungen und praktische – methodische Übungen in Linz war der nächste Schritt die Selbständigkeit, die genau am 7.7.2014 endlich zur Realität wurde.

Der vermeintliche Traum

Natürlich hat man auch Träume. Meiner war es als Sporttherapeut in die österreichische Fußball Bundesliga zu schaffen. Angefangen in der Letzten Klasse beim UFC Lochen, über fünf Jahre in der Regionalliga beim SV Seekirchen, ein Jahr TSV Neumarkt, führte mich mein Weg über viele weitere Ausbildungen: Leistungsdiagnostik Olympiastützpunkt Regensburg, Dipl. Sportmasseur und Dipl. Sporttherapie (VÖSM), NCMT, Faszientherapie, usw. und schließlich in die Fußball Bundesliga zum SV Grödig.

Die ersten Schritte

Nach einer umfangreichen Einschulung an der Seite von Robert, habe ich nach und nach eigene Kunden übernommen. Mein Fokus liegt dabei auf dem medizinischen Aufbautraining. Gemeinsam mit Roberts Fertigkeiten und unserem Partnernetzwerk können wir nun einen Rundum Service anbieten.

Der Neustart

Und wie so oft am vermeintlichen Höhepunkt, kam die größte Herausforderung auf mich zu. Nierenkolik – Blutwerte die nicht stimmten – Gewächs an der Nebenschilddrüse. Fragen wie „was habe ich falsch gemacht, warum kam es soweit?“ schwirrten in meinem Kopf herum. Mit dem Wissen, das ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe, ist mir in dieser Phase des Lebens viel bewusst geworden. Erst jetzt habe ich am eigenen Leib gespürt und gelernt, wie verkettet die Dinge im Körper wirklich sind.

Die Zusammenarbeit

Mein großes Glück war dann Robert, der mir direkt eine Zusammenarbeit angeboten hat. Von ihm zu lernen und gemeinsam neue Wege zu gehen ist der absolute Traum für einen jungen Selbständigen wie mich. Ich bin glücklich und sehr dankbar Robert an meiner Seite zu haben, denn ohne ihn wäre das alles so nicht möglich gewesen – ein großes Dankeschön an dieser Stelle.

Stabilität und Zukunft

Durch Fachwissen und Erfolg in meiner Praxis, die ich nun seit 10 Jahren habe, bekam ich Selbstvertrauen und lernte, dass Sensibilität auch etwas Positives hat. Vor allem in meinem Beruf gibt es viele unterschiedliche Techniken, doch die Sensibilität und das Einfühlvermögen sind mein Wichtigstes und erfolgreichste Werkzeug im Umgang mit Menschen. Die Darlegung meines Werdegangs soll Ihnen auch zeigen, dass ich durchwegs verstehe, in welchen Situationen sich meine Kunden befinden können.